und doch war es sowas wie Liebe

Und doch war es sowas wie Liebe

Ich zündete nun schon meine fünfte Zigarette in Folge an. Göttin bin ich nervös. Gestern hat sie mich angerufen einfach so. Sie bat um ein Treffen um mit mir zu reden. Wieso jetzt? Jahrelang hab ich nicht von ihr gehört. Was nicht meine und auch weniger ihre Schuld war. Es war einfach nicht der richtige Zeitpunkt. Aber noch immer verspür ich dieses Kribbeln in der Bauchgegend wenn ich an Sie denke. Erst grad vor ein paar Tagen bin ich in der Früh aufgewacht mit diesem schönen Gefühl im Bauch und mit der Traurigkeit weil alles nur ein Traum war. Jawohl ein Traum von ihr. Solche Träume kommen zwar selten vor aber jedes Mal kribbelt es so schön in meinem Bauch nach solch einem Traum.

Nervös zog ich an meiner Zigarette und merkte wie meine Hand leicht zitterte. Verdammt was will sie nur mit mir besprechen? Hat sie bemerkt, dass all diese Sprüche auf Twitter für sie bestimmt waren und will mir jetzt endgültig klar machen, dass sie nicht so empfindet? Ach du Scheisse, oder hat womöglich jemand dem ich meine Gefühle anvertraut habe ihr irgendetwas verklickert? Ich biss mir auf die Lippen während ich mir Dutzende Gründe überlegte wieso sie mich hier in dem schnuckligen Café treffen wollte. Ich mochte dieses Café obwohl ich nicht oft hier war. Klar es lag ja nicht unbedingt gleich um die Ecke. Besser gesagt musste ich 1 Stunde mit dem Zug hierher fahren. Die sechste Zigarette. Ok sie wird gleich da sein. Sie war immer pünktlich. Schon damals. Ja genau damals zu der Zeit als wir oft Zeit miteinander verbracht hatten. Nur war unsere Zeit noch nicht gekommen haben wir damals einsehen müssen. Ja eine komplizierte Geschichte die uns verbindet. Und doch nach all den Jahren empfinde ich noch immer sehr starke Gefühle für diese Frau. „Hallo Abi“ – Ich erschrak und zuckte kurz zusammen bevor ich mich umdrehte. „Hallo Ray“ – sagte ich und versuchte meine Nervosität zu verstecken. Sie setzte sich so hin, dass sie mir in die Augen schauen konnte. Da war sie also. Nach all den Jahren seh ich sie wieder. Was für ein wunderschönes Gefühl. „Wie geht’s dir so Abi?“ Ihre Frage riss mich aus meinen Tagträumen und ich fühlte mich ein wenig ertappt. „Ähm, ganz gut danke und dir?“ stammelte ich. „Auch gut danke.“ Wow dieses Lächeln. Wir bestellten uns was zu trinken und redeten über unsere Jobs, unsere Ziele im Beruf und Familie. Ich war ziemlich nervös weil eigentlich wusste ich ja, dass sie sich sicherlich nicht mit mir verabredet hat, um mich wegen meines Jobs zu löchern. „Du ehm Ray, sag mal, wieso meldest du dich nach all den Jahren plötzlich bei mir und willst mich sehn?“ Ray wendete ihren Blick von mir ab und betrachtete ihre Hände. Ihre Hände waren sanft und weiblich. Von solchen Händen wird man gern angefasst. Ray blickte mir in die Augen und beantwortete die Frage mit einem einfachen „ich wollte dich einfach mal wieder sehen!“. Einfach mal wieder sehen? Das wird ja wohl kaum der Grund dafür sein, dass sie sich bei mir meldet obwohl ihr das ja scheinbar streng untersagt wurde. Aber egal. Ich bohrte nicht länger nach und genoss einfach die Zeit in der sie in meiner Nähe war. Ich merkte schnell, dass sich meine Gefühle für diese Frau noch kein bisschen verändert haben, ausser vielleicht das sie intensiver und grösser wurden je länger ich in ihre Augensah,

Wir quasselten den ganzen Abend und ehe ich mich versah war es auch schon dunkel und einiges kälter geworden hier draussen auf der Terrasse des Cafés. „Wollen wir noch ein bisschen am See entlang laufen gehen?“ Fragte Ray. Ich war natürlich einverstanden und überglücklich noch Zeit mit ihr zu verbringen.

Als wir so am See entlang gingen und der Mond das Wasser zum Glänzen brachte drehte sich Ray zu mir und schaute mir tief in die Augen. „Hör mal Abi, es gibt tatsächlich einen Grund wieso ich dich sehen wollte.“ Ich merkte wie sich meine Kehle langsam zusammenschnürte und mein Bauch durchdrehte „In letzter Zeit musste ich immer wieder an dich denken. Du gehst mir nicht mehr aus dem Kopf. Und deswegen wollte ich dich unbedingt wi..“ Bevor sie den Satz beenden konnte küsste ich sie leidenschaftlich auf den Mund. Ich spürte wie sich ihre Arme um mich schlungen und mich liebevoll umarmten. Wooow was für ein unbeschreibliches Gefühl. Wir küssten uns sehr lange und konnten einfach nicht damit aufhören, bis wir einen Hund an unserem Bein spürten. „Komm Chico loos.“ rief ein Mann aus der Ferne dem Hund zu, Was ihn dazu bewegte uns in Ruhe zu lassen. Wir mussten lachen und entschlossen uns weiter zu gehen. „Hättest du Lust mit zu mir zu kommen und einen Film anzusehen?“ fragte sie, während ihre sanfte Hände über meine Wangen strichen.„Gerne!“ antwortete ich und lächelte sie glücklich an.

Bei ihr zuhause angekommen setzen wir uns mit einem Glas Wein auf das Sofa und guckten den Horrorfilm, welchen wir vorher ausgesucht hatten. Zu meinem Glück war sie ein bisschen ängstlich und kuschelte sich bei jeder grusseligen Szene mehr und mehr an mich. Ich wusste genau, wieso ich diesen Film ausgewählt hatte und musste grinsen. Sie roch so gut. Der Film interessierte mich kein bisschen, das Einzige, was mich interessierte war sie! Wie sie so in meinen Armen lag und dem Geschehen im Fernsehen nachging. Ach Göttin, wie oft habe ich davor geträumt genau das zu erleben, was gerade passierte. Immer wieder holten mich die Gefühle ein. Nur leider war dafür nie der richtige Zeitpunkt gekommen. Sie drehte den Kopf, so dass sie mich sehen konnte. Ich fühlte mich ertappt, da ich sie die ganze Zeit über anschaute. „Ist dir der Film zu langweilig?“ fragte sie breit grinsend. „Im Vergleich dazu dich bei mir zu haben und dich anschauen zu können scheint mir alles andere Langweilig zu sein!“ Oje, wo kam das auf einmal her?! Ich und kitschig? Eigentlich bin ich voll der Macho in der Szene aber diese Worte kamen einfach über meine Lippen. Doch bevor ich zu Ende denken konnte spürte ich ihre sanften Lippen auf den meinen und mir entkam ein leichtes stöhnen, da es sich so wundervoll anfühlte. Unsere Küsse wurden immer intensiver und sinnlicher. Unsere Hände könnten nicht mehr von unseren Körpern lassen. Das Gemetzel im Fernsehen war schon lange von unseren Gedanken verschwunden. Nur noch eines wollten wir. Uns ganz nahe sein. So wie schon oft in meinen Gedanken. Ich spürte wie ihre Hand sich sachte unter mein Shirt wagte und meinen Rücken streichelte. Ich bekam eine Gänsehaut. Es fühlte sich so gut an. Mein Herz raste und ihre Hände nein mehr ihre Nägel zogen sich langsam meinem Rücken hinab. Boah wie frech – dachte ich und biss ihr sanft in ihren Hals. Ihr schien mein Biss zu gefallen und so liebkoste ich ihren Hals während meine Hände sich langsam an ihrem Pulli zu schaffen machten.

Nun lagen wir beide oben Ohne auf dem Sofa und küssten uns immer wie wilder während unsere Hände den jeweils anderen Körper erforschten. Ich spürte wie heiss mir wurde und wie meine Mitte anfing zu beben. „ich will dich“ flüsterte ich ihr verführerisch ins Ohr und lief danach in Richtung Schlafzimmer. Da angekommen warf sie mich liebevoll aufs Bett und beugte sich über mich. Ihr Blick. Ihre Augen. Mir wurde richtig schwindlig von diesem schönen Anblick. Ich zog sie an ihrer Kette langsam zu mir nach unten und küsste sie leidenschaftlich. Es dauerte nicht lange bis sie anfingt den Hosenknopf meiner Jeans zu öffnen und mir danach die Hose herunter zog. Ich liess mir das nicht gefallen und öffnete ihren Knopf zur Hose um sie anschliessend auch von ihnen zu befreien.

Nun lagen wir da. Fast nackt und voller Lust. Ich öffnete flink ihren BH um ihn dann auf den Boden zu werfen. So schnell wie ihr BH weg war, war auch meiner von meinem Körper verschwunden. Frech grinsend schaute sie mich an bevor sie sich auf mich stürzte. Ich konnte nicht anders als ihre Brüste sanft zu umklammern und sie zu liebkosen. Durch ihr leises stöhnen entnahm ich, dass es ihr zu gefallen schien. Meine Zunge zeichnete die Linie der Brustwarze nach bevor ich liebevoll daran saugte. Ich spürte plötzlich wie ihre Hand langsam meine Körper hinab wanderte und in meiner heissen Mitte stehen blieb um da zu verharren. Ich musste stöhnen während dem sie ihre Finger zwischen meinen Beinen zum Tanzen brachte. Was für ein wundervolles Gefühl dachte ich und liess nun auch meine Finger zu ihrer Mitte wandern. Am Ziel angekommen spürte ich ihre Lust nach mir und war umso glücklicher als sie ein lautes stöhnen von sich gab als mein Finger ihren empfindlichen Punkt berührten. Immer schneller wurden unsere Bewegungen und ich spürte wie sehr sie es genoss. Ich konnte nicht genug von ihr bekommen. Ich fühlte, wie sich eine Explosion näherte und kurz darauf kam ich zu einem unglaublichen Höhepunkt. Mein Körper zuckte, während sich meine Finger noch immer in ihrer Mitte vergnügten. Kurz darauf zuckte meine Angebetete ebenfalls zusammen und ein lautes stöhnen entfloh aus ihrem Mund währendem ich sie ganz fest an mich drückte.

Da lagen wir nun. Ineinander gekuschelt und total glücklich über die gemeinsamen Stunden. „Sag mal Ray, war das eine einmalige Sache?“ fragte ich schüchtern. „Ich hoffe nicht!“ Antwortete Ray und zog mich noch näher an sich heran. Nach einem Leidenschaftlichen Gute Nacht Kuss schliefen wir Arm in Arm glücklich ein.

Und ich wusste, es war schon immer so was wie Liebe…

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

*